B14 Ottensoos

Höhenfreier Knotenpunkt lässt Verkehr zur Autobahn-Anschlussstelle fließen

Verkehrswegebau B14 Ottensoos

Im Gewerbegebiet "Bräunleinsberg" bei Ottensoos regelten Ampeln an zwei Kreuzungen die Überquerung der B14, die eine viel befahrene Verkehrsader zur Anschlussstelle Lauf/Hersbruck an der A9 ist. Die Ampeln unterbrachen den Verkehrsfluss auf der Bundesstraße. Erhebliche Rückstaus waren die Folge.

Die Lösung des Staatlichen Bauamts Nürnberg ist ein höhenfreier Knotenpunkt. Die B14 wurde dazu über eine Brücke geführt und gleichzeitig auf drei Spuren erweitert. Die restlichen Straßen in alle Richtungen entschärft ein Kreisverkehr unter der Bundesstraße.

Eine Totalsperrung der B14 war nicht möglich. Stattdessen gab es rund zwanzig Einzelverkehrsphasen mit vielen örtlich und zeitlich unterschiedlichen kleinen Baustellen.

Leistungsspektrum

  • Straßenbau
  • Erdbauarbeiten
  • Tiefbauarbeiten
  • Entwässerung

Oberbodenbewegung:

20.000 m³

Bodenlieferung:

60.000 m³

Entwässerungseinrichtungen:

5.500 m
Frostschutz- und Bankettmaterial:60.000 t
Gefräster Asphalt:60.000 m²
Neuer Asphalt:40.000 t

Drei der vier Ingenieurbauwerke auf dem Baufeld realisierte die Josef Rädlinger Ingenieurbau GmbH.

Brücke
> Anzahl Felder:
> Gesamtstützweite:

1 Stück
3
54 m

Stützwände:
> Längen:
> Höhe:

2 Stück
30 und 120 m
bis zu 6 m
  • Synchronisation und Koordination der einzelnen Gewerke während der zwanzig Einzelverkehrsphasen

  • Viele provisorische Verkehrsführungen während der örtlich entzerrten Baumaßnahmen

  • Große Anzahl an Einzelachsen wie Anschlüsse, Wege und Auffahrrampen

  • Rücksichtnahme auf andere Sparten, beispielsweise die Gefälleleitung des Quellwasserwerks Ranna

  • Verkürzung der Bauzeit um ein halbes Jahr dank perfekter Feinabstimmung und Strukturierung

AuftraggeberBauzeit
 Staatliches Bauamt Nürnberg September 2017 bis Mitte Oktober 2018