Innerstädtische Leitungsverlegung

Eine JR-Spülbohrkolonne verlegte und erneuerte innerstädtische Leitungsnetze. Als starker Partner dabei: die DitchWitch JT30AT

Die JR DitchWitch im Einsatz bei Horizontalspülbohrung der Sparte Netzbau
Die JR DitchWitch im Einsatz bei Horizontalspülbohrung der Sparte Netzbau

Mit der Zeit müssen immer mehr innerstädtische Leitungen saniert oder erneuert werden. Der Erhalt, aber auch der Ausbau dieser Leitungsnetze ist für eine moderne Infrastruktur äußerst wichtig. Deswegen werden auch spezielle Anforderungen an die Umsetzung gestellt: Umweltschonend, schnell und mit nur geringfügigen Eingriffen.

Bestens aufgestellt sind dafür die Spülbohrer der JR Unternehmensgruppe mit ihrer hauseigenen Spülbohranlage. Vor allem die DitchWitch JT30AT, punktet bei solchen Bohrungen durch ihre Kompaktheit, ohne dabei bei der Leistung zu schwächeln. Die Felsbohranlage mit Doppelgestänge kann in einfachen Böden jetten und ebenso stellen sehr harte Bodenformationen für diese Anlage kein Problem dar.

Mit ihren knappen Abmessungen und einem Eigengewicht von circa 11 Tonnen ist "Josef" - so wird die DitchWitch liebevoll von den Spülbohrern genannt - optimal für Baustellen mit beengten Platzverhältnissen geeignet. Durch das verjüngte Gestänge können verhältnismäßig enge Radien bis hin zu einem Mindestbiegeradius von 44 Metern gebohrt werden.

DitchWitch auf verschiedenen Baustellen im Einsatz

Im vergangenen Jahr konnten die Horizontalspülbohrer bei den Rahmenvertragspartnern eine Vielzahl an innerstädtischen Bohrungen für die Verlegung von Breitbandkabeln, Kabelschutzrohren sowie für Wasser- und Gasleitungen durchführen.

Bis auf das Öffnen einzelner Baugruben, welche als Zugang zu Start- und Zielpunkt dienen, sowie das Freilegen von Fremdsparten und -querungen können so geplante Trassen nahezu grabenlos verlegt werden. Die Oberflächen bleiben damit größtenteils unangetastet und die notwendige Wiederherstellung reduziert sich auf ein Minimum.

Durch den Einsatz dieser innovativen Verlegetechnik kann der Verkehr auf Bahnlinien und Straßen, aber auch das Wasser in Flüssen und Kanälen ungehindert weiterfließen.

Da es bei konventionellen Pressungen mit einer Erdrakete aufgrund der vorgefundenen Geologie unerwartet zu Problemen kommen kann, bohrten die Spülbohrer auch für die Kollegen im Straßen- und Tiefbau Straßenquerungen, Hausanschlüsse in Grundstückseinfahrten oder unter Gärten hindurch.

Horizontalbohrtechnik als Nassbohrverfahren

Beim Spülbohren handelt es sich um ein steuerbares und sanftes Nassbohrverfahren. Die Bohrung wird über den kompletten Verlauf geortet, dadurch kann die Bohrung sogar bis auf wenige Zentimeter genau ans Ziel geführt werden.

Die JT30AT darf also nicht unterschätzt werden. Trotz ihrer Größe hat die Anlage enorm viel Kraft. Die Zug- und Schubkraft beträgt bis zu 13 Tonnen, sodass auch Fels- oder Kiesbohrungen bis zu einer Länge von 150 Metern durchgeführt werden können.

In der letzten Bohrsaison wurden beispielsweise Autobahnquerungen im Kiesboden mit circa 120 Metern Länge oder auch Borhungen unter dem Fluss Regen und den Silotürmen einer Brauerei mit 100 Metern Länge durchgeführt. Auch wurden mehrfach Leitungen in Teilstrecken bis zu 150 Metern parallel zu Staatsstraßen gebohrt.

Die JR DitchWitch im Einsatz bei Horizontalspülbohrung der Sparte Netzbau
Die JR DitchWitch im Einsatz bei Horizontalspülbohrung der Sparte Netzbau
Die JR DitchWitch im Einsatz bei Horizontalspülbohrung der Sparte Netzbau
Die JR DitchWitch im Einsatz bei Horizontalspülbohrung der Sparte Netzbau
Die JR DitchWitch im Einsatz bei Horizontalspülbohrung der Sparte Netzbau