JR-Foodtrucks: Mobiles Restaurant für Baustellen

Asia, mediterran und gegrillt: Drei Foodtrucks sorgen seit Juli für kulinarischen Genuss auf den Baustellen der Josef Rädlinger Unternehmensgruppe.

 Benefits

Frisch, regional und reichhaltig – diese drei Begriffe bringen die Gerichte der Foodtrucks auf den Punkt. Insgesamt gibt es drei davon. Jeder Koch ist auf eine kulinarische Richtung spezialisiert, auf die auch die Farbe der Trucks abgestimmt ist. Im grünen Truck wird asiatische Küche gekocht, im roten mediterrane und im schwarzen Gegrilltes. Ein vierter Koch unterstützt truckübergreifend bei der Vorbereitung der Zutaten. Zu essen gibt es immer reichlich. Die Köche passen die Portionsgröße an die körperliche Arbeit der Baustellenarbeiter an und achten auf Abwechslung in den Gerichten.
 

Regionale und nachhaltige Zutaten

Bei den Zutaten werden Regionalität und Nachhaltigkeit großgeschrieben. Gemüse und Obst werden, solange der Vorrat reicht, im hauseigenen Gemüsegarten in Windischbergerdorf saisonal geerntet. Auch bei der Verpackung der Speisen wird auf Nachhaltigkeit geachtet. Diese werden in recycelbaren Menüboxen und Besteck ausgegeben.
 

Ideengeber war Josef Rädlinger

Die ursprüngliche Idee kam von Geschäftsführer Josef Rädlinger selbst. Bereits seit Einzug in das neue Hauptverwaltungsgebäude in Cham vor zwei Jahren bekommen die dortigen Mitarbeiter und solche aus nahegelegenen Baustellen täglich frisches und regionales Essen im Betriebsrestaurant `s Kloster. „Diesen Service möchten wir auch für unsere Mitarbeiter auf ferner gelegenen Baustellen anbieten. Die Foodtrucks sind dafür die perfekte Möglichkeit“, erklärt Josef Rädlinger. Den Mitarbeitern kostet das Essen nichts. Das übernimmt die Unternehmensgruppe.

 

„Ausgewogenes Essen ist enorm wichtig für unser Gesundheit. Die Foodtrucks machen das auch für die Arbeiter auf den Baustellen möglich, ohne dass für die Essensbesorgung weite Wege anfallen und so viel Zeit von der Mittagspause verloren geht.“

Geschäftsführer Josef Rädlinger

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„Auch möchten wir mit den Foodtrucks unseren Mitarbeitern Wertschätzung und Anerkennung für ihren unermüdlichen Einsatz auf den Baustellen entgegenbringen.“

Geschäftsführer Rüdiger Altmann

 

Jeder Truck fährt pro Tag zwei Baustellen an

Die Foodtrucks sind auf Baustellen und Baulagern der Josef Rädlinger Unternehmensgruppe deutschlandweit unterwegs. Jeder Truck fährt von Montag bis Donnerstag pro Tag zwei verschiedene Kolonnen an – eine mittags und eine abends, damit möglichst viele Mitarbeiter das Angebot nutzen können. Die wöchentliche Tourenplanung koordiniert die Personalabteilung von der Chamer Hauptzentrale aus. „Wir kümmern uns um die Fahrstrecken, die Hotelbuchung der Köche, wenn sie deutschlandweit unterwegs sind und um die Abwicklung auf der Baustelle. Um die Routen festzulegen, arbeiten wird eng mit den Polieren und Bauleitern vor Ort zusammen, um einen optimalen Tourenplan zu entwickeln, der jede Baustelle regelmäßig vorsieht“, erklärt Lisa Hagen, Personalentwicklerin und Hauptorganisatorin des Projekts. Die Tourenplanung sieht vor, dass jede Baustelle monatlich ein- bis zweimal angefahren wird.
 

 

„Die Mitarbeiter nehmen das Angebot der Foodtrucks sehr gerne an und sind begeistert. Die schnelle und unkomplizierte Möglichkeit, ein gesundes und vollwertiges Essen zu bekommen, stößt auf sehr großen Zuspruch“,

freuen sich die Köche Zbyněk Fait, Václav Matějka, Georg Urban und Alexander Ben Amara.
 

 

Intensive Planungsphase

Die Planung begann bereits Anfang 2020. Das war gar nicht so einfach. Zuerst ging es um die allgemeine Konzeptionierung, Auswahl des Fahrzeugmodells mit passender Innenausstattung, Zulassungen und ein modernes Design. Währenddessen wurden Köche mit LKW-Führerschein sowie Lager- und Standortmöglichkeiten gesucht. Auch mussten die Trucks umgebaut werden – beispielsweise damit die Kühlketten durchgehend aufrechterhalten werden.
 

Ausblick in die Zukunft

Derzeit fahren die Foodtrucks nur Baustellen und Baulager an. Es ist aber vorstellbar, dass sie auch bei Betriebsveranstaltungen in den Niederlassungen, einem Streetfood-Festival oder einem verkaufsoffenen Sonntag zum Einsatz kommen. Momentan laufen Planungen, dass auch Nach- und Subunternehmer künftig gegen Bezahlung das Essen der Foodtrucks genießen können.

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