Naturerziehung und Forschung am Satzdorfer See

Natur- und Umweltpädagogik-Projekte rund um den See.

 Natur und Umwelt
Naturerziehung und Forschung am Satzdorfer See.

Unter dem Motto „Experimentieren, untersuchen, erforschen“ können z. B. Schulklassen im Grünen Klassenzimmer den See erleben und eigenständig kennenlernen. Doch auch um das Grüne Klassenzimmer herum, finden immer wieder Natur- und Umweltpädagogik-Projekte statt.

Insektenhotels und Bienenhaus

So tauschten z. B. einige Q11-Schüler im Rahmen eines P-Seminars nicht nur ihr eigenes Klassenzimmer gegen die Freiluftvariante am Satzdorfer See, sondern auch ihre Rolle: Für einige Stunden brachten sie Grundschulklassen ihr Biologie-Wissen rund um das Ökosystem des Sees auf lebendige Art und Weise näher.

Gemeinsam mit den Grundschülern bastelten die Gymnasiasten Insektenhotels, gingen auf Entdeckungstour entlang eines Lern- und Bewegungszirkels und pflanzten Blumensamen. Außerdem brachten sie ihnen die Themen Müll und Umweltbewusstsein näher und lernten ihnen viel Wissenswertes zu Bienen. Für Letzteres hatten die Q11-Schüler eigens ein Bienenhaus mit zwei Bienenstöcken angebracht. Zwei Plexiglasscheiben ermöglichen den direkten Blick auf die Waben.

Bienenhaus mit durchsichtigen Wänden am Grünen Klassenzimmer.
Ein Imker inspiziert einen Bienenstock am Satzdorfer See.
Umweltprojekt: Schüler bauen Insektenhotels.
Schulprojekt: Schüler erkunden die Umgebung am Satzdorfer See.
Schüler helfen Schülern beim Bau eines Insektenhotels am Satzdorfer See.
Ein fertiges Insektenhotel am Satzdorfer See.

Vögel und Fledermäuse am See

Schülerin des Josef-von-Fraunhofer-Gynmasiums präsentiert ihr Forschungsprojekt am Satzdorfer See.

Mit der Tierwelt am Satzdorfer See setzten sich auch zwei Schüler im Rahmen eines wissenschaftlichen Seminars auseinander. Sie untersuchten den Vögel- und Fledermausbestand. Anhand von Messungen der Fledermausrufe konnten neun verschiedene Arten identifiziert werden. Mit Hilfe von zwei speziellen BAT-Detektoren können die artenspezifischen Rufe im Ultraschallbereich für den Menschen hörbar gemacht werden. Unterschlupf finden die Fledermäuse unter anderem in den elf Fledermauskästen verteilt um den Satzdorfer See, die am besten immer in einer kleinen Gruppe mit geringem Abstand zueinander angebracht werden.

Bezüglich der 120 Vogelhäuser rund um den See stellte sich heraus, dass Holzbetonnistkästen bei den Vögeln besonders beliebt und gut die Hälfte der Vogelkästen besetzt sind – ein durchaus typischer und guter Schnitt ist. Allerdings könnte man das Artenvorkommen durch eine größere Vielfalt der Häuschen hinsichtlich Größe und Einflugsöffnung noch steigern.