A9: Naila – Münchberg

Erneuerung des 17 Jahre alten Fahrbahnbelags

Asphaltbau A9 Naila - Münchberg

Zur Erneuerung der A9 zwischen Naila und Münchberg kam erstmalig in Oberfranken Gussasphalt zum Einsatz. Rädlinger legte die Gussasphaltdecke auf 12,5 m in voller Breite in einem Arbeitsschritt vor, nachdem zunächst die Vorlegestreifen auf der Überholspur aus Gussasphalt und auf der Standspur aus Asphaltbeton bzw. Splittmastixasphalt erstellt worden waren.

Leistungsspektrum

  • Asphaltinstandsetzung

Rückbau Schutzplanken:

12.000 m

Aus- und Einbau Bankett:

8.500 m³

Fräsen Asphalt:

ca. 28.000 t
Gussasphalt mit Asphaltbinder SMA:79.000 m²
  • Gussasphalt besteht aus einer Mischung aus kleinen und groben Gesteinskörnungen und Bitumen und ist beim Einbau gieß- und streichbar, weshalb keine Verdichtungsarbeit nötig ist.

  • Gussasphaltdecken fanden sich früher auf vielen Strecken, doch seit den 1980er-Jahren wurden sie durch billigere Alternativen ersetzt. Mit der Verwendung des Gussasphaltes erhofft man sich eine Haltbarkeit von 30 Jahren, da dieses Material wesentlich standfester und alterungsbeständiger ist als der kostengünstigere Splittmastixasphalt, der heutzutage auf den meisten Straßen verwendet wird.

AuftraggeberBauzeit
 Autobahndirektion Nordbayern Juni bis Juli 2015