Neubau A49

Die Zweigniederlassung Leipzig erweitert den nördlichen Streckenabschnitt der lang ersehnten A49 Erweiterung.

JR Team bei Erbauarbeiten an der A49

Zwischen Neuental und Schwalmstadt in Nordhessen, etwa 50 Kilometer südlich von Kassel, wird die A49 erweitert, und das auf einer Länge von 5,7 Kilometern. Der eigentliche Neubau beträgt davon stolze 4,7 Kilometer. Bei dem bereits vorhandenen Streckenabschnitt werden neben einer Erneuerung des Oberbaus inklusive Entwässerung auch zusätzliche Lärmschutzdämme hergestellt. Im März 2019 wurde mit den Arbeiten begonnen und bis Juli 2021 soll der gesamte Abschnitt fertig sein. An dem Projekt arbeiten durchschnittlich 30 bis 40 JR-Mitarbeiter, weil die unterschiedlichen Gewerke viele gestaffelte Terminabläufe mit sich ziehen.

Die Herausforderung an dem Projekt ist hauptsächlich die Baubereichstrennung, da die verschiedenen Bauabschnitte an der A49 von mehreren Firmen bearbeitet werden. Deswegen müssen Zwischentermine immer zwingend eingehalten werden. Auch musste die Baumaßnahme selbst in mehrere Abschnitte aufgeteilt werden.

Die notwendigen Massentransporte laufen über eine eigens angefertigte Brücke. Deswegen konnten 2019 nur im nördlichen Bereich Erdbau-, Entwässerungs- und Oberbauleistungen durchgeführt werden.

Die Hauptleistungen und der finale Asphaltoberbau der A49 erfolgen 2020 und 2021. Damit keine Erdmassen entsorgt werden müssen und erdbautechnisch ein Massenausgleich entsteht, werden die aus dem Erdaushub gewonnenen Überschussmassen für großflächig in vor Ort herzustellende, sogenannte Geländemodellierungen, oder Lärmschutzwälle eingebaut.

Besonders zu beachten sind bei dem Neubau zudem verschiedene umweltspezifische Maßnahmen. Da ein Teil der Arbeiten in einem Trinkwasserschutzgebiet erfolgt, wird darauf geachtet, dass dort nur entsprechende Maschinen zum Einsatz kommen. Außerdem erfolgt im Zuge der Entwässerungsleitungsherstellung eine Abdeckung der Außenbereiche mit einer Kunststoffdichtungsbahn, die direkt an die Entwässerung angeschlossen wird. Diese Kunststoffdichtungsbahn soll später die Wasserschutzzone vor auslaufendem Öl und anderen schädlichen Substanzen schützen.

Leistungsspektrum

  • Autobahn- und Straßenbau
  • Erdbauarbeiten
  • Tiefbauarbeiten
  • Entwässerung
  • Erschließungsmaßnahmen

Erdbewegung

600.000 m³

Kabelleerrohre

22.000 m

Entwässerungsleitung

14.000 m
Asphalt105.000 to

 

  • Neubau findet teilweise in einem Trinkwasserschutzgebiet statt

  • Großprojekt erfordert aufwendige Baubereichstrennung

  • Gestaffelte Terminabläufe: Arbeiten unter Zeitdruck

Neubau der A49 mit Kunststoffdichtuntgsbahnen zum Schutz des Trinkwassers
Erweiterung der A49 mit Kunststoffdichtungsplanen zum Schutz des Trinkwassers
AuftraggeberBauzeit
 Hessen Mobil März 2019 - Juli 2021