Ein neues Kapitel für die Hauptverwaltung der Unternehmensgruppe

05.11.2026

Luftaufnahme der Hauptverwaltung der Josef Rädlinger Unternehmensgruppe mit angrenzendem Klostergebäude und dem zukünftigen Erweiterungsbau. Das Gebäudeensemble liegt vor bewaldeten Hängen in herbstlicher Landschaft und ist von Wiesen und Grünflächen umgeben.

Gemeinsam arbeiten, konzentriert allein, spontan im Austausch – mit dem Erweiterungsbau der Hauptverwaltung in Windischbergerdorf schafft JR Platz für 120 Mitarbeitende. Dabei entsteht ein Ort für Zusammenarbeit und neue Ideen.

Unsere Unternehmensgruppe wächst weiter. So steigen auch die Anforderungen an Arbeitsplätze und Besprechungsräume. Die bestehende Hauptverwaltung stößt zunehmend an ihre Grenzen. Um auf diese Entwicklung einzugehen, erweitern wir die Hauptverwaltung einschließlich einer neuen Tiefgarage und reagieren damit auf das Wachstum der vergangenen Jahre. Für Josef Rädlinger ist das Projekt ein klares Zeichen für den Standort: „Unsere Wurzeln liegen hier und genau hier investieren wir in unsere Zukunft.“

Zwei Stockwerke mit flexiblen Raumkonzepten

Gerade befindet sich das Projekt in der Planungs- bzw. Werkplanungsphase, die bereits im Januar 2026 begann. Darauf werden zuerst die Tiefbauarbeiten, dann der Verbau und Rohbau folgen. Das neue Gebäude umfasst eine Tiefgarage mit 89 Stellplätzen und zwei Bürogeschosse.

Insgesamt entstehen so etwa 5.450 Quadratmeter Fläche. Mit den zusätzlichen Stellplätzen reagieren wir auch auf den steigenden Bedarf rund um die Hauptverwaltung. Gleichzeitig entstehen zusätzliche Besprechungsräume, Aufenthaltsbereiche und Kommunikationsflächen.

Einblicke in den neuen Büroanbau

Visualisierung eines begrünten Innenhofs mit Außengastronomie, farbigen Sitzmöbeln, verglaster Fassade und Treppenaufgang zu den umliegenden Gebäudeteilen.
Der Innenhof schafft Raum für Begegnung, Austausch und entspannte Pausen im Freien.
Visualisierung des Vorplatzes zwischen modernem Verwaltungsgebäude und neuem Betriebsrestaurant mit Wasserbecken, begrünten Flächen und mehreren Personen auf dem Gelände.
Der neu gestaltete Vorplatz verbindet Hauptgebäude und Neubau zu einem einladenden Ensemble.
Visualisierung eines Cafés mit großen Fensterfronten, hellen Materialien und Sitzbereichen mit roten, schwarzen und weißen Stühlen. Mehrere Personen sitzen an Tischen, während im Hintergrund eine Theke zu sehen ist.
Im neuen Bistro können Mitarbeitende entspannte Pausen in einer modernen Atmosphäre verbringen.
Visualisierung eines großzügigen Innenbereichs mit Sitztreppe, hohen Fensterfronten und Sichtbetonstützen. Mehrere Personen nutzen die Treppe als Aufenthalts- und Kommunikationsbereich.
Die Sitztreppe schafft einen offenen Ort für Austausch und informelles Arbeiten.
Visualisierung eines begrünten Innenhofs mit Außensitzplätzen und mehrgeschossiger Glasfassade. Durch die Fenster sind Aufenthaltsbereiche mit Sitzgelegenheiten und mehreren Personen zu sehen.
Großzügige Verglasungen verbinden den Innenhof mit den Aufenthaltsbereichen im Gebäude.

Flexible Arbeitswelten statt klassischer Bürostrukturen

Der Erweiterungsbau wird als technisches Büro genutzt. Die Gestaltung orientiert sich deshalb konsequent an den Anforderungen moderner Projektarbeit. Geplant sind drei große Bürobereiche, ergänzt um Einzel- und Zweier-Besprechungskabinen. Sie bieten Raum für konzentriertes Arbeiten oder kurze Besprechungen.

Deshalb liegt besondere Aufmerksamkeit auf der Raumakustik. Möbel und Vorhangsysteme sorgen für eine klare Struktur innerhalb der offenen Arbeitsbereiche. So entstehen Arbeitsplätze, die Austausch ermöglichen und gleichzeitig Rückzug bieten. Die offenen Bereiche werden dabei bewusst so gestaltet, dass unterschiedliche Arbeitsweisen Platz finden. Teamarbeit und Kommunikation erhalten ebenso Raum wie konzentriertes Arbeiten.

Zu den prägenden Elementen des Gebäudes gehört eine großzügige Sitztreppe zwischen Erd- und Untergeschoss. Direkt an das neue Bistro angebunden, dient sie nicht nur als Aufenthaltsbereich in den Pausen. Sie kann auch als sogenannter Free-Flow-Arbeitsbereich genutzt werden und schafft neue Möglichkeiten für informelle Treffen und Zusammenarbeit. Damit übernimmt die Treppe eine doppelte Funktion: Sie verbindet Räume und wird zum Treffpunkt.

Architektur schafft neue Räume

Die Außenbereiche spielen bei der Planung eine wichtige Rolle. Durch die konkav geformte Fassade entsteht zwischen Bestand und Erweiterung ein neuer Innenhof. Im Süden schaffen ein großzügiger Vorplatz und die zwei großen Rundbogensegmente zusätzliche Aufenthalts- und Begegnungsflächen.

Die Freitreppe außen verbindet das Untergeschoss des Anbaus mit dem Eingangsplateau des Bestandsgebäudes und schafft neue Wege zwischen den Gebäudeteilen. Ergänzt wird das Konzept durch begrünte Außenanlagen und einen neuen Brunnen.

Der Erweiterungsbau setzt zugleich auf eine nachhaltige und energieeffiziente Bauweise. Das Gebäude soll nach DGNB und QNG zertifiziert werden. Wie bereits die bestehende Hauptverwaltung nutzt auch der Neubau Geothermiesonden in Verbindung mit Wärmepumpen zum Heizen und Kühlen.

Planung und Bauausführung aus JR Hand

Auf den Dachflächen entstehen Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von mindestens 120 Kilowatt-Peak. Damit leistet das Gebäude einen weiteren Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung des Standorts. Wenn voraussichtlich Ende 2028 die ersten Mitarbeitenden einziehen, wird ein Gebäude entstanden sein, das moderne Arbeitswelten unterstützt und Raum für die Zukunft schafft. Dann wird deutlich werden, worum es bei dem Projekt eigentlich geht: um ein Umfeld, das Menschen zusammenbringt und die weitere Entwicklung von JR unterstützt.

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Stefanie Schwendner
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