Martin, Disposition
und Vertrieb im Fertigteilwerk

11.05.2026

Portraitaufnahme von Martin Haselsteiner vor einer Betonwand

Martin Haselsteiner, aktuell zuständig für den Vertrieb und die Disposition im Josef Rädlinger Fertigteilwerk in Cham, erzählt im Mitarbeitenden‑Interview, wie er vom Einzelhandel über die Baustelle bis zum Betonwerk fand, warum ihn die neue Verantwortung im Fertigteilebereich besonders motiviert und welche Projekte ihn bis heute prägen.

Interviewer

Martin, du bist schon viele Jahre Teil des JR Teams. Wie hat alles für dich begonnen?

Martin

Ich bin jetzt seit 2010 bei JR. Ursprünglich habe ich Einzelhandelskaufmann gelernt, bin dann aber über Bekannte zur Josef Rädlinger Unternehmensgruppe gekommen. Meine ersten Jahre war ich auf Baustellen unterwegs, betreute dort das Baustofflabor und die Abrechnung. 2015 wechselte ich ins Betonmischwerk in Weiding. Über die Jahre habe ich Vieles erlebt – vom Baustellenalltag bis hin zur Arbeit in der Disposition und Kundenbetreuung. Heute bin ich die Schnittstelle zwischen Fertigung und Kunden. Gemeinsam mit meinem Team sorge ich dafür, dass individuelle Anforderungen der Kunden zuverlässig umgesetzt und Projekte realisiert werden.

Interviewer

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

Martin

Der Tag beginnt für mich mit einer guten Tasse Kaffee und einem kurzen Austausch mit den Kollegen. Dabei bekommt man schnell ein Gefühl, wo es gerade klemmt oder wo man unterstützen kann. Danach lasse ich den Tag meist auf mich zukommen, denn Routine gibt es bei mir kaum. Man muss flexibel bleiben. Genau das mag ich an meiner Arbeit: Kein Tag ist wie der andere.

Interviewer

Du hast kürzlich den Vertrieb und die Disposition des Bereichs Fertigteile übernommen. Was reizt dich daran besonders?

Martin

Nach zehn Jahren im Mischwerk ist es für mich eine spannende neue Aufgabe, im Fertigteilebereich mitzuhelfen. Es macht Freude zu sehen, wie sich Strukturen entwickeln und Prozesse verbessern. Unser Ziel ist klar: Wir wollen unseren Kunden ein starker, verlässlicher Partner bleiben und gleichzeitig intern zeigen, dass wir als Team vorankommen.

Interviewer

Gibt es Projekte, an die du dich besonders gern erinnerst?

Martin

Meine erste Baustelle auf der A3 bei Würzburg-Kist bleibt unvergessen. Ich war damals gerade 18 und musste erst einmal lernen, mich zurechtzufinden. Besonders stolz bin ich auch auf den Neubau unseres Bürogebäudes in Windischbergerdorf, das wir maßgeblich mit unserem Beton beeinflusst haben. Wenn man heute das Ergebnis sieht, weiß man, was man gemeinsam geschaffen hat. Solche Projekte schweißen zusammen.

Portraitaufnahme von Martin Haselsteiner vor gestapelten Fertigteilen

Interviewer

Welche Herausforderungen begegnen dir im Arbeitsalltag am häufigsten?

Martin

Die größte Herausforderung ist wohl die Dynamik im Tagesgeschäft. Manchmal macht uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung, wie beispielsweise der lange Winter dieses Jahr. Da ist spontane, zielorientierte Zusammenarbeit gefragt. Wichtig ist, dass wir als Team funktionieren, das klappt bei uns wirklich gut.

Interviewer

Wie würdest du das JR Team in drei Worten beschreiben?

Martin

Dynamisch, lösungsorientiert und familiär. Wir stellen uns Herausforderungen gemeinsam und finden immer eine Lösung – auch wenn’s mal komplizierter ist. In den vergangenen 16 Jahren sind aus Kollegen Freunde geworden, mit denen ich auch privat etwas unternehme. Diese Mischung aus familiärem Miteinander und professioneller Zusammenarbeit ist einfach besonders.

Interviewer

Was rätst du neuen Kolleginnen und Kollegen?

Martin

Gerade am Anfang ist es wichtig, offen für Neues zu sein und sich auf unterschiedliche Situationen einzulassen. Manchmal braucht man Durchhaltevermögen, aber wer mit Engagement dabei ist, wird hier schnell seinen Platz finden.

Interviewer

Wie sorgst du für den nötigen Ausgleich zum Beruf?

Martin

Sport ist für mich der perfekte Ausgleich. Ich mache regelmäßig Crossfit und gehe ins Fitnessstudio. Außerdem verbringe ich gerne Zeit mit Freunden und liebe Tiere. Aber ich genieße auch die Ruhe nach einem stressigen Arbeitstag! Das gibt mir Energie und Ausgeglichenheit.

Interviewer

Zum Schluss: Was treibt dich momentan besonders an?

Martin

Das größte Thema ist aktuell das Fertigteilwerk. Ich möchte, dass wir hier gemeinsam sichtbar Verbesserungen schaffen. Mir ist wichtig, dass die Mitarbeitenden merken: Es geht voran. Rückblickend würde ich sagen, ich bin mit dem Unternehmen gewachsen. Ich erinnere mich gern an meine Anfänge – und daran, dass ich an vielen Stellen meinen kleinen Beitrag zur Entwicklung von JR leisten konnte.