Ausbau der Kreisstraße 31 bei Wallenfels

Baustart: Juli 2023

Bauarbeiten an der neuen Kreisstraße bei Wallenfels
Portrait Michael Russ, Geschäftsführer Rädlinger Straßen- und Tiefbau GbmH Selbitz
Michael Russ

Geschäftsführer Rädlinger Straßen- und Tiefbau GmbH Selbitz

Zwischen Gradientenanhebung und Felssicherung: Beim Ausbau der KC31 gibt es viele Herausforderungen für die JR Teams.

Der Ausbau der Kreisstraße 31 zwischen Bayreuth und Wallenfels wurde vom Auftraggeber, dem Landkreis Kronach, und der Stadt Wallenfels hart erkämpft. Seit Juli 2023 arbeiten 15 bis 20 Personen an der wichtigen Verkehrsachse.

Besonders herausragend ist dabei die Gradientenanhebung, welche von JR angeregt wurde. Durch die Anhebung der Straße in der Höhe entfällt die geplante Entsorgung des überschüssigen Bodenmaterials. Somit wurden rund 2.500 Lkw-Transporte eingespart. Der „alte“ Frostschutz wurde zusätzlich als Sekundärbaustoff in den Randbereichen der neuen Fahrbahn wiederverwendet.

Eine Herausforderung bei der Maßnahme ist vor allem auch die topografische Lage: Enge Spitzkehren, steile Böschungen und Arbeiten am Steilhang gehören dabei zum Alltag. Die allgemein beengten Platzverhältnisse, unterschiedliche Baugründe und ein Höhenunterschied von 300 Metern, bei einer Baulänge von 3.600 Metern, erfordern für jede Arbeit die richtige Maschinenwahl.

Verdeutlicht wird dies einerseits durch den Einsatz von Bodenverbesserungsmaßnahmen und andererseits löst ein 60-Tonnen-Bagger Fels mit einem Abbruchhammer. Viel Koordinierung erfordert die Zusammenarbeit der verschiedenen Fachgewerke wie Felssicherung und bewehrte Erde. Außerdem wurde vom Auftraggeber ein Bodengutachter bestellt, der für die geotechnische Baubegleitung zuständig ist.

Enge, gute und unbürokratische Zusammenarbeit zwischen dem Arbeitgeber, der Stadt Wallenfels, den Staatsforsten, dritten Landkreisen sowie dem Ingenieurbüro

Robert Mergner
Bauarbeiten an der neuen Kreisstraße bei Wallenfels

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