Teilfertigstellung des U-Bahnhofs Sendlinger Tor

19.04.2024

Umbau U-Bahnhof Sendlinger Tor München: Haltestelle Sendlinger Tor mit Gleis

Eine der wohl bekanntesten Großbaustellen in München – der Umbau des U-Bahnhofs Sendliger Tor – ist zum größten Teil abgeschlossen und das Zwischengeschoss mit seinen Ladengeschäften wieder für die Öffentlichkeit freigegeben.

Zwischen Marienplatz und Theresienwiese liegt einer der zentralen Knotenpunkte des öffentlichen Personennahverkehrs in München: der U-Bahnhof Sendlinger Tor. Um die Kapazität des U-Bahnhofs, der bereits seit Oktober 1971 in Betrieb ist, zu erweitern sowie ihn moderner und überschaubarer zu gestalten, war der Umbau notwendig. Seit 2017 wurde der Bahnhof saniert, modernisiert und erweitert.

Moderner U-Bahnhof im Herzen von München

Im Auftrag der Stadtwerke München war die Josef Rädlinger Unternehmensgruppe mit der Sparte Ingenieurbau seit 2019 am Sendlinger Tor im Einsatz. Das JR Team hat Teile der Erweiterung und insbesondere den komplexen Umbau der zentralen Treppenanlage sowie Instandsetzungsleistungen realisiert. Ende 2023 war es so weit: Das umgestaltete Zwischengeschoss mit den neuen Läden wurde offiziell eröffnet. Kleinere Restarbeiten werden im Lauf dieses Jahres fertiggestellt.

Im neuen Zukunftsbahnhof erleichtern farbige Wände die Orientierung, neue Ausgänge entzerren vor allem zu Stoßzeiten die Passagierströme und mehr Wege entlasten Engstellen. Außerdem wurde der U-Bahnhof auf allen drei Ebenen barrierefrei ausgebaut.

Komplexe Bauarbeiten unter laufendem U-Bahn-Betrieb

Die Bauarbeiten unter laufendem Betrieb hatten es in sich: Viele verschiedene Bauleistungen wie Tiefbau, Verbauarbeiten, Stahlbau, Abbruch im Bestand von statisch relevanten Bauteilen und die Herstellung komplexer neuer Betonteile warteten auf das JR Team – um nur einige zu nennen. Diese ingenieurbautechnischen Herausforderungen wurden mit Bravour gemeistert.

„Das Projekt war sehr komplex. Wir konnten hier unsere Erfahrung aus anderen Baustellen in allen Teilbereichen optimal bündeln“,

zeigt sich Andreas Oswald, Regionalleiter im Bereich Instandhaltung und Sanierung bei JR, sehr zufrieden mit dem Projektverlauf.