
Marina, unsere Abteilungsleiterin Finanzierung und Immobilienmanagement und Prokuristin der Josef Rädlinger Projektentwicklung GmbH, spricht über die Vielfalt ihres Aufgabenbereiches, ihren Weg vom Bankwesen in die Baubranche und darüber, wie sie Familie und Beruf in Einklang bringt.
Interviewer
Du verantwortest bei JR die Bereiche Finanzierung, Immobilienmanagement und Nachhaltigkeit. Was steckt konkret dahinter?
Marina
Ja, das Aufgabenfeld ist sehr vielfältig – und genau das macht es so spannend. Im Bereich Finanzierung unterstütze ich bei der Umsetzung strategischer Projekte. Dazu gehören zum Beispiel Wirtschaftlichkeitsberechnungen für Investitionen, die Auswahl und Verhandlung von Finanzierungs- und Absicherungsmodellen und auch die Identifikation von passenden öffentlichen Förderprogrammen.
Besonders wichtig ist uns dabei eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Banken und Versicherungen, und ich stehe hier in einem laufenden, partnerschaftlichen Austausch. Im Immobilienmanagement liegt der Fokus auf dem Aufbau eines neuen Geschäftsfeldes, in dem wir eigene Wohn- und Gewerbeimmobilien entwickeln, realisieren und vermarkten.
Wir übernehmen dabei die Konzeption, fungieren als Bauherr, koordinieren den Vertrieb und sind im gesamten Prozess zentrale Ansprechstelle der Käuferinnen und Käufer. Durch die enge Zusammenarbeit mit den internen Abteilungen Planung, Hochbau und Marketing schaffen wir Mehrwerte durch ein „Alles aus einer Hand“-Angebot.
Und nicht zuletzt beschäftigt mich die Nachhaltigkeit bei JR. Nachhaltiges Wirtschaften ist bei uns ein zentraler Leitgedanke. Deshalb helfen meine Kolleginnen und Kollegen aus dem ESG-Team und ich mit, ökologische, soziale und ethische Aspekte im gesamten Unternehmen auszubauen. Ein wichtiger Meilenstein war die Veröffentlichung des ersten JR Nachhaltigkeitsberichts im Jahr 2024.
Ein schönes Beispiel für das Zusammenspiel dieser drei Aufgabenbereiche ist unser Wohnimmobilienprojekt „Sternhof“ in Regensburg. Wir haben eine hochwertige, energieeffiziente Wohnanlage nach KfW-40-Standard mit dem „Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude“ realisiert. Das ist nicht nur gut für die Umwelt und Bewohnerinnen und Bewohner, sondern ermöglicht unseren Käuferinnen und Käufern zusätzlich den Zugang zu attraktiven Förderdarlehen.
Interviewer
Dein beruflicher Weg hat dich vom Bankwesen in die Baubranche geführt. Wie kam es dazu?
Marina
Ich habe viele Jahre im Firmenkundengeschäft von Banken gearbeitet und habe dabei einen tiefen Einblick in die Bedarfsfelder mittelständischer Unternehmen und den gegenseitigen Erwartungen an die Geschäftsbeziehung erhalten.
Das unternehmerische Denken und Handeln der betreuten Kunden hat mich damals schon immer begeistert. Mit meinem Wechsel zu JR vor zwei Jahren habe ich die Möglichkeit ergriffen, die Perspektive zu wechseln und selbst auf der anderen Seite des Tisches zu sitzen.
Diese neue Tätigkeit ist eine tolle Herausforderung für mich, und fachlich wie persönlich sehr bereichernd. Ich kann meine langjährige Berufserfahrung und mein vorhandenes Netzwerk optimal einsetzen und darüber hinaus viel Neues über das Unternehmen und die Branche lernen.
Interviewer
Welche Werte sind dir im Job besonders wichtig?
Marina
Ehrlichkeit, Wertschätzung und Verlässlichkeit sind für mich essenziell – sowohl im Anspruch an mich selbst als auch in der Zusammenarbeit. Diese Werte schaffen Vertrauen, stärken den Teamgeist und motivieren mich, mein Bestes zu geben.
Interviewer
Marina, du bist Mama von drei Kindern. Wie gelingt es dir, Beruf und Familie miteinander zu verbinden?
Marina
Ich erlebe bei JR ein hohes Maß an Flexibilität, Vertrauen und Verständnis und ebenso viel Unterstützung von meiner Familie. Genau das ermöglicht es mir, Beruf und Privatleben gut in Einklang zu bringen. Ich kann mein Zeitmanagement weitgehend frei gestalten.
Termine lege ich oft auf den Vormittag, sodass ich am Nachmittag für meine Familie da sein kann. Gleichzeitig ist mir bewusst – und ich lebe es auch so – dass Flexibilität keine Einbahnstraße ist. Sie funktioniert am besten in Kombination mit verantwortungsbewusstem Arbeiten und verlässlicher Leistung.
Interviewer
Mal abseits des Arbeitsalltags: Was würdest du gern öfter tun?
Marina
Ich würde tatsächlich gerne öfter einfach nichts tun und mit meiner Familie in den Tag hineinleben – ganz ohne Pläne und Termine.