Mit 7.000 Quadratmetern, vier Geschossen und einer Turnhalle ist die neue Realschule ein zukunftsweisendes Bauprojekt.
JR ist bei der Baumaßnahme für den Rohbau verantwortlich. Nach Fertigstellung ziehen die Schülerinnen und Schüler aus dem alten Gebäude um, das anschließend abgerissen wird. Besonders anspruchsvoll sind die Betonarbeiten: Wände und Stützen entstehen fast vollständig in Sichtbetonqualität SB3 mit möglichst wenigen Fugen und Ankerlöchern. Auch die Fassaden der Fluchttreppen bestehen aus SB3-Fertigteilen. Verwendet wird dabei unter anderem Recycling-Beton, ein ressourcenschonender Baustoff, der zum nachhaltigen Gesamtkonzept beiträgt.
Ergänzt wird die Stahlbeton-Skelettbauweise durch Holzmodule, die für eine moderne und zukunftsfähige Architektur stehen. Die Baustelle liegt mitten im Schulzentrum. Die Zufahrt führt direkt zwischen zwei Schulen hindurch. Zu Stoßzeiten mit zahlreichen Schülerinnen und Schülern und Bussen sind keine Lieferungen möglich. Das verlangt eine gute Logistikplanung, zumal Lager- und Parkflächen knapp sind.
„Die Baustelle verlangt uns durch die beengten Platzverhältnisse und die Sichtbetonanforderungen einiges ab. Dank guter Abstimmung und klarer Kommunikation mit allen Projektbeteiligten meistern wir die Herausforderungen Schritt für Schritt. Besonders schön ist es, wenn die Kinder der Nachbarschulen neugierig zuschauen – das zeigt, wie präsent unser Bauvorhaben ist.“
Trotz dieser Herausforderungen läuft der Bau seit Juni 2025 planmäßig. Selbst ein kurzfristiger Bodenaustausch von 2.000 Kubikmetern konnte ohne Verzögerung umgesetzt werden. Sechs JR Mitarbeitende sind bis Juli 2026 an den Rohbauarbeiten beteiligt – unterstützt von mehreren Nachunternehmern. Der Bau soll im Jahr 2028 bezugsfertig sein.