Nach einem schweren Unwetterereignis am 1. Juni 2024 war schnelles Handeln gefragt: Im Streckenbereich zwischen Dettelbach und Kitzingen kam es zu erheblichen Schäden an Erdkörpern und Infrastruktureinrichtungen der Bahnstrecke.
Erosionsschäden in Form von Rutschungen, Abspülungen und Verlandungen machten eine umfassende Instandsetzung notwendig. Die DB InfraGO AG beauftragte JR mit der Wiederherstellung der Strecke – ein Projekt, das unter besonderen Bedingungen durchgeführt wurde. Die Folgemaßnahme, die seit November 2024 läuft und bis Ende 2025 abgeschlossen sein soll, wird mit durchschnittlich 40 bis 50 Mitarbeitenden umgesetzt – darunter rund 15 bis 20 JR Kolleginnen und Kollegen. Unterstützt wird das Projekt durch die Firma Schönberger Spezialtiefbau sowie durch den Einsatz eines 500-Tonnen-Krans der Firma Schmidbauer.
Besonders herausfordernd war die Lage der Baustelle: Sie befindet sich vollständig in einem Trinkwasserschutzgebiet, das rund 30.000 Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Kitzingen versorgt. Die Einhaltung der strengen Auflagen war daher besonders wichtig.
JR konnte hier mit seinem breit aufgestellten Leistungsspektrum punkten und die Anforderungen erfolgreich umsetzen. Die neuen Entwässerungseinrichtungen verbessern das System nachhaltig und tragen zum Schutz der Ressource Wasser bei.
„Dieses umfangreiche Projekt kam unerwartet – und dennoch haben es unsere Mitarbeitenden hervorragend gemeistert.“
Auch in Sachen Digitalisierung wurde das Projekt zukunftsorientiert umgesetzt: Eine digitale Drohnenvermessung durch das Ingenieurbüro Dr. Spang unterstützte die Planung und Dokumentation der Maßnahmen.