Landesgartenschauen verwandeln Städte: Sie schaffen neue Grünräume, verbessern die Lebensqualität und setzen städtebauliche Impulse, die lange über die Veranstaltung hinaus wirken. In Furth im Wald hat die LGS 2025 genau das bewirkt.
JR war als zentraler Baupartner an nahezu allen Teilbereichen mit mehreren Gewerken beteiligt. Das Projektteam setzte die Lorenz-Zierl-Straße, die Parkarena, die Festwiese sowie die landschaftlich neu gestalteten Chambauen um. Seit September 2023 waren rund 30 Mitarbeitende in vier Kolonnen auf dem Areal im Einsatz. Die Arbeiten reichten vom klassischen Tiefbau über Brückenbau bis hin zu komplexen Landschaftsbauprojekten.
Kubikmeter Schroppen
Kubikmeter Frostschutz
Kubikmeter Aushub
neue Brücken
Natursteinblöcke
Quadratmeter Kleinsteinpflaster Passe-Verband
Quadratmeter Großsteinpflaster Reihen-Verband

Kubikmeter Schroppen
Kubikmeter Frostschutz
Kubikmeter Aushub
Kubikmeter Füllmaterial
Fertigteile Tribünenanlage
Fertigteile Mauern
Kilometer Leerrohre
Besonders stolz ist das JR Team auf die Parkarena, die in nur einem halben Jahr entstand. Die Showarena bietet abgestufte Sitzreihen für 450 Personen, eine Tribünenanlage aus 174 Fertigteilen sowie 42 Mauerelemente. Für die Dammschüttung wurden 2.100 Kubikmeter Füllmaterial verbaut, davon 500 Kubikmeter aus dem eigenen Aushub wiederverwendet.
„Wir sind stolz auf unser Team, das trotz Zeitdruck und Planänderungen alles rechtzeitig zur Eröffnung geschafft hat. Besonders die Parkarena war eine große Herausforderung – umso schöner, dass wir sie gemeinsam gemeistert haben.“
Kubikmeter Aushub Wegebau und Spielplatz
Kubikmeter Oberbodenlösung
Kubikmeter Frostschutz
Kubikmeter Schotter
Kubikmeter Schroppen
Kubikmeter wassergebundene Wegedecke
Quadratmeter Betonplatten (Weg)
Kubikmeter Füllmaterial
Die Festwiese bietet Raum für Ausstellungen und Veranstaltungen. Hier realisierte JR den Wegebau, die Wasser- und Stromversorgung sowie die Neuverlegung von Leitungen – alles unter hohem Zeitdruck und in enger Abstimmung mit der Stadt. Die landschaftlich aufgewerteten Chambauen als Naherholungsgebiet erhielten neue Wege, Spielplätze, Rollrasenflächen, Trittplatten, Bepflanzungen und ein künstliches Bachbett mit 330 Findlingen. Für den Drachensteg, der künftig die Leonhardi-Kapelle mit der Schützenhalle verbindet, übernahm JR die anspruchsvollen Gründungsarbeiten.
Trotz enger Platzverhältnisse, hoher Anforderungen und parallel arbeitender Firmen herrschte auf der Baustelle ein starkes Miteinander. Nachhaltigkeit spielte eine zentrale Rolle: Der ausgebaute Boden wurde wiederverwendet, und moderne digitale Methoden wie Drohnenvermessung, BIM und 3D-Schalungsplanung ermöglichten eine effiziente Bauausführung.
Die Wirkung auf die Stadt Furth im Wald bleibt auch nach dem Ende der Landesgartenschau bestehen. Neue Wege, Grünflächen, Spielplätze und Begegnungsräume bereichern die Stadt langfristig. Für JR war das Projekt nicht nur ein Bauvorhaben, sondern ein echtes Gemeinschaftswerk, das regionale Verantwortung, Teamgeist und Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt stellte.
