JR baut für die Landesgartenschau Furth im Wald 2025

Bauzeit: September 2024 - Mai 2025

Blick auf die Parkarena mit Tribüre der Landesgartenschau Futh im Wald
Portrait Markus Heigl, Geschäftsführer Josef Rädlinger Fertigteile GmbH, Bereichsleiter Infrastruktur Regional / Hochbau, Josef Rädlinger Bauunternehmen GmbH
Markus Heigl

Geschäftsführer Josef Rädlinger Fertigteile GmbH, Bereichsleiter Infrastruktur regional / Hochbau

Landesgartenschauen verwandeln Städte: Sie schaffen neue Grünräume, verbessern die Lebensqualität und setzen städtebauliche Impulse, die lange über die Veranstaltung hinaus wirken. In Furth im Wald hat die LGS 2025 genau das bewirkt.

JR war als zentraler Baupartner an nahezu allen Teilbereichen mit mehreren Gewerken beteiligt. Das Projektteam setzte die Lorenz-Zierl-Straße, die Parkarena, die Festwiese sowie die landschaftlich neu gestalteten Chambauen um. Seit September 2023 waren rund 30 Mitarbeitende in vier Kolonnen auf dem Areal im Einsatz. Die Arbeiten reichten vom klassischen Tiefbau über Brückenbau bis hin zu komplexen Landschaftsbauprojekten.

Leistungen in der Lorenz-Zierl-Straße

700

Kubikmeter Schroppen

1.900

Kubikmeter Frostschutz

2.600

Kubikmeter Aushub

4

neue Brücken

200

Natursteinblöcke

2.000

Quadratmeter Kleinsteinpflaster Passe-Verband

450

Quadratmeter Großsteinpflaster Reihen-Verband

Grünanlage mit Panoramablick auf die Landschaft

Die Parkarena – Herzstück der Landesgartenschau

200

Kubikmeter Schroppen

500

Kubikmeter Frostschutz

1.400

Kubikmeter Aushub

2.100

Kubikmeter Füllmaterial

174

Fertigteile Tribünenanlage

42

Fertigteile Mauern

1,3

Kilometer Leerrohre

Besonders stolz ist das JR Team auf die Parkarena, die in nur einem halben Jahr entstand. Die Showarena bietet abgestufte Sitzreihen für 450 Personen, eine Tribünenanlage aus 174 Fertigteilen sowie 42 Mauerelemente. Für die Dammschüttung wurden 2.100 Kubikmeter Füllmaterial verbaut, davon 500 Kubikmeter aus dem eigenen Aushub wiederverwendet.

„Wir sind stolz auf unser Team, das trotz Zeitdruck und Planänderungen alles rechtzeitig zur Eröffnung geschafft hat. Besonders die Parkarena war eine große Herausforderung – umso schöner, dass wir sie gemeinsam gemeistert haben.“

Matthias Weichs, Oberbauleiter Hochbau

Festwiese und Chambauen als Räume für Begegnung

2.250

Kubikmeter Aushub Wegebau und Spielplatz

600

Kubikmeter Oberbodenlösung

1.500

Kubikmeter Frostschutz

100

Kubikmeter Schotter

900

Kubikmeter Schroppen

80

Kubikmeter wassergebundene Wegedecke

440

Quadratmeter Betonplatten (Weg)

1.000

Kubikmeter Füllmaterial

Die Festwiese bietet Raum für Ausstellungen und Veranstaltungen. Hier realisierte JR den Wegebau, die Wasser- und Stromversorgung sowie die Neuverlegung von Leitungen – alles unter hohem Zeitdruck und in enger Abstimmung mit der Stadt. Die landschaftlich aufgewerteten Chambauen als Naherholungsgebiet erhielten neue Wege, Spielplätze, Rollrasenflächen, Trittplatten, Bepflanzungen und ein künstliches Bachbett mit 330 Findlingen. Für den Drachensteg, der künftig die Leonhardi-Kapelle mit der Schützenhalle verbindet, übernahm JR die anspruchsvollen Gründungsarbeiten.

Parkarena mit frisch asphaltierter Fläche links
Brücke auf der Landesgartenschau von oben
Das Gelände der Landesgartenschau aus der Vogelperspektive
Gelände der Landesgartenschau Furth im Wald 2025
Spielplatz auf der Landesgartenschau

Teamgeist, Nachhaltigkeit und Digitalisierung

Trotz enger Platzverhältnisse, hoher Anforderungen und parallel arbeitender Firmen herrschte auf der Baustelle ein starkes Miteinander. Nachhaltigkeit spielte eine zentrale Rolle: Der ausgebaute Boden wurde wiederverwendet, und moderne digitale Methoden wie Drohnenvermessung, BIM und 3D-Schalungsplanung ermöglichten eine effiziente Bauausführung.

Die Wirkung auf die Stadt Furth im Wald bleibt auch nach dem Ende der Landesgartenschau bestehen. Neue Wege, Grünflächen, Spielplätze und Begegnungsräume bereichern die Stadt langfristig. Für JR war das Projekt nicht nur ein Bauvorhaben, sondern ein echtes Gemeinschaftswerk, das regionale Verantwortung, Teamgeist und Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt stellte.

Panoramablick auf die Stadt Furth im Wald

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