Neubau der B173 bei Lichtenfels nimmt Gestalt an

Baustart: September 2024

Bagger auf einer Erdbaustelle der Josef Rädlinger Unternehmensgruppe
Portrait Michael Russ, Geschäftsführer Rädlinger Straßen- und Tiefbau GbmH Selbitz
Michael Russ

Geschäftsführer Rädlinger Straßen- und Tiefbau GmbH Selbitz

Start der Mega-Baustelle bei Lichtenfels: Mehr Sicherheit für den Verkehr und die Entlastung anderer Strecken stehen beim Neubau der B173 im Fokus.

Als „Mega-Baustelle“ wurde die B173 im Landkreis Lichtenfels bereits sechs Wochen nach Baustart von TV Oberfranken bezeichnet. Und damit hat der bayerische Regionalsender definitiv recht behalten. Die B173 wird auf einer Gesamtlänge von acht Kilometern neugebaut. Das JR Team arbeitet aktuell an dem fünf Kilometer langen Abschnitt bei Lichtenfels. Die neue Straße wird dabei zweibahnig, also insgesamt vierstreifig ausgebaut. Dieser Neubau soll vor allem zur Verkehrssicherheit beitragen und andere Strecken von dem gestiegenen Verkehrsaufkommen entlasten.

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„Mit Blick auf die kommenden Entwicklungen und das noch ausstehende zweite Baulos sehen wir der Zukunft mit Zuversicht entgegen. Wir sind überzeugt, dass auch dieser nächste Abschnitt erfolgreich umgesetzt werden kann und zur positiven Gesamtentwicklung des Projekts beitragen wird.“

Projektleiter Robert Mergner
73.000

Kubikmeter Abtrag und Andecken Oberboden

400.000

Kubikmeter Lösen und Einbau Boden

314.000

Quadratmeter Bodenverbesserung

91.000

Quadratmeter Herstellung Asphaltflächen

Dreh- und Angelpunkt der Baumaßnahme ist der Brückenabbruch über den Bahngleisen. Geplant ist der Abbruch für das Frühjahr 2026, vorher sind aber noch umfangreiche Straßenbauarbeiten an der Anschlussstelle Michelau zu tätigen. Seit dem Spätsommer 2024 fokussiert sich das JR Team auf diesen Meilenstein. Der Schwerpunkt liegt dabei vor allem auf dem Erdbau. Das Erdmaterial wird profilgerecht gelöst und im selben Arbeitsgang in den Auftragsbereichen wieder eingebaut – eine echte Herausforderung! Vor allem auch deswegen, weil nicht jeder Boden überall eingebaut werden kann. Standfähige Böden werden in den Erdbauteilen der Verkehrswege eingebaut. Böden, welche diese Anforderungen nicht erfüllen, werden in Lärmschutzwällen verbaut – ein richtiger Spagat für Polier und Baustellenteam. Diese Leistung möchte auch Projektleiter Robert Mergner hervorheben.

„Ein besonderer Dank gilt dem gesamten Team. Nur durch die reibungslose Zusammenarbeit ist es möglich, auf die wechselnden Böden im Einschnitt angemessen zu reagieren. Die einzelnen Kolonnen sind mit viel Ehrgeiz bei der Arbeit.“

Projektleiter Robert Mergner

Das Baufeld befindet sich außerdem zum Teil in einem ehemaligen Kiesgewinnungsgebiet. Wegen der Baggerseen und vieler verfüllter Schlämmteiche sind immer wieder Bodenverbesserungsarbeiten nötig, um einen homogenen und standfähigen Untergrund gewährleisten zu können.