Kubikmeter Bodenbewegung
Kubikmeter Oberbodenabtrag
Kubikmeter Frostschutz
Kubikmeter Asphaltflächen
20 Jahre haben die Döllnitzer für ihre Ortsumgehung gekämpft – jetzt wird sie endlich realisiert. Die langersehnte Verkehrsentlastung soll wieder mehr Lebensqualität nach Döllnitz bringen. Die Staatsstraße schlängelte sich mitten durch die kleine Gemeinde nördlich von Thurnau und ist weder für den Schwerlastverkehr noch für ein permanent hohes Verkehrsaufkommen ausgelegt. Auch die Frankenpost titelte „Die Tage des Nadelöhrs sind gezählt“.
Für die Anwohner und auch für die Verkehrsteilnehmer stellt der Straßenneubau eine große Erleichterung dar. Nach dem Spatenstich 2024 ging es dann ganz schnell. Innerhalb einer kurzen Bauzeit realisierte das JR Team den Neubau der Ortsumfahrung. Die Baumaßnahme beinhaltet den Neubau der Ortsumfahrung Döllnitz und den etwa einen Kilometer langen bestandsorientierten Ausbau der St2190 von Krumme Fohre Richtung Kulmbach.
An der Maßnahme arbeiten im Erdbau zehn Mitarbeitende in Dauerbesetzung, in der Spitze bis zu 20. Im Asphaltbau sind es punktuell zwischen zehn und 15 Mitarbeitende. Eine planerische Herausforderung für das JR Team stellte die Zufahrt nach Döllnitz dar. Die Ortschaft hat drei Zufahrtsmöglichkeiten, von denen immer zwei anfahrbar sein mussten. Das JR Team musste die Bauabläufe deswegen entsprechend an die vorgegebenen Bauphasen anpassen.
Die Maßnahme wurde außerdem so geplant, dass kein Boden entsorgt werden muss, sondern nur das belastete Material. Das JR Team hat sogar bei dem belasteten Ausbaumaterial einen erhöhten Sortierungsaufwand betrieben, um die belasteten Materialien zu minimieren. Der Vorteil dabei: es musste weniger Lieferboden organisiert werden.
„Ich bin richtig stolz auf mein junges Team aus Angestellten, von denen keiner älter als 35 Jahre ist, und natürlich auch auf die erfahrenen gewerblichen Haudegen. Alle machen einen super Job – und diese positive Atmosphäre ist auch bei unserem Auftraggeber vorhanden.“