Kubikmeter Oberbodenabtrag
Bankett- und Bodenabtrag
Meter Stahlbetonschlitzrinnen
Quadratmeter Asphalttragschicht
Quadratmeter Asphaltdeck- und binderschicht
Quadratmeter Betonfahrbahn
Kubikmeter Verfüllung Betonleitwände
Zwischen der Anschlussstelle Bayreuth-Nord und dem Kulmbacher Dreieck erfolgte die Erneuerung eines rund fünf Kilometer langen und steilen Abschnitts der stark befahrenen Bundesautobahn A9.
Im Zuge dieser Erhaltungsmaßnahme wurde die alte Asphaltfahrbahn ausgebaut, verbreitert und durch eine neue, besonders langlebige Betonfahrbahn ersetzt. Gleichzeitig wurden die Entwässerungssysteme angepasst und mehrere Bauwerke entlang der Strecke saniert, um die Sicherheit und Leistungsfähigkeit der Autobahn zu gewährleisten. Die Bauarbeiten starteten im Mai 2025 und konnten bereits im Oktober desselben Jahres abgeschlossen werden. Rund 30 JR Mitarbeitende waren auf der Baustelle im Einsatz. JR arbeitete dabei im Rahmen einer ARGE eng mit der Berger Bau SE zusammen, die Rädlinger Straßen- und Tiefbau GmbH und der JR Ingenieurbau waren ebenfalls an der Maßnahme beteiligt.
Die Arbeiten waren umfangreich und anspruchsvoll: Insgesamt wurden 6.000 Kubikmeter Oberboden und 16.000 Kubikmeter Bankett- und Bodenmaterial abgetragen. Zudem kamen 2.500 Meter Stahlbetonschlitzrinnen zum Einsatz, 80.000 Quadratmeter Asphalttragschicht und 65.000 Quadratmeter Betonfahrbahn wurden eingebaut. Ergänzend wurden 10.500 Quadratmeter Asphaltdeck- und Binderschicht hergestellt und die Grundlage für 7.000 Laufmeter Betonleitwände geschaffen.

Die kurze Bauzeit und die präzise Abstimmung der Arbeitsschritte stellten besondere Herausforderungen dar. Der alte Asphalt musste millimetergenau gefräst werden. Währenddessen erfolgte eine kontinuierliche Vermessung, um die Genauigkeit der Arbeiten sicherzustellen. Ein Großteil des Abschnitts liegt zudem im Wasserschutzgebiet, was besondere Anforderungen an die Materialwahl und die Betankung der Maschinen stellte.
Die neue Betonfahrbahn überzeugt auf Autobahnen durch ihre deutlich längere Lebensdauer im Vergleich zur bisherigen Asphaltdecke, und das beim Ausbau anfallende Material wurde ressourcenschonend wiederverwendet. Unterstützt wurde das Team dabei von der digitalen Projektsteuerung über JR BauControl, die nicht nur alle Abläufe transparent dokumentierte, sondern auch die Koordination sämtlicher Arbeitsschritte erheblich erleichterte.