Neubau des Qualifizierungszentrums Steinhausen

Bauzeit: Juli 2024 - September 2025

Die Baustelle von oben betrachtet. Zu sehen ist das Betonfundament, einige Baufahrzeuge sowie ein Baukran. Daneben befinden sich die Gleise und die DB Werkstatt
Portrait Markus Heigl, Geschäftsführer Josef Rädlinger Fertigteile GmbH, Bereichsleiter Infrastruktur Regional / Hochbau, Josef Rädlinger Bauunternehmen GmbH
Markus Heigl

Geschäftsführer Josef Rädlinger Fertigteile GmbH, Bereichsleiter Infrastruktur regional / Hochbau

2.200

Kubikmeter Ortbeton

336

Tonnen Bewehrungsstahl

32.300

Meter Kabelverlegung

Architektonisches Meisterwerk mit vielfältiger Nutzung

Das neue Schulungszentrum erstreckt sich über fünf Stockwerke. Das Erdgeschoss und das erste Obergeschoss werden auf einer Fläche von 42 auf 28 Metern gebaut. Ab dem zweiten Obergeschoss verringert sich die Fläche auf jeder Ebene, wodurch großzügige Dachterrassen entstehen. Das vierte Obergeschoss wird als Technikgeschoss ausgeführt, bei dem nur das Treppenhaus in Beton erstellt wird, während der Rest der Fläche eine elegante Stahlbauverkleidung erhält. Geheizt wird das Gebäude umweltfreundlich durch Geothermie.

Das Betonfundament für das Qualifizierungszentrum von oben betrachtet. An de Seiten befinden sich bereits Wandschalungen. Im Hintergrund die Bahngleise.
Ein Betontransportkübel hängt an einem Kran in der Luft
Frisch betonierte Fläche und sichtbare Bewehrung. Im Hintergrund stehen Baumaterialien, ein blauer JR Container und ein Betonmischer-LKW.
Eine Große Wandschalung, an der ein Bewehrungsstahlgitter aufgestellt wurde.
Aufgebaute Schalungselemente an einer Ecke des künftigen Gebäudes

Vom Tiefbau bis zum Innenausbau – alles aus einer Hand

Eine der größten Herausforderungen bei diesem Bauprojekt ist die Ausführung der Ortbetonwände in Sichtbetonklasse SB3. Diese Wände und die großflächige Sitztreppe in der Aula, die sich vom Erdgeschoss bis zum ersten Obergeschoss erstreckt, müssen höchsten ästhetischen und technischen Anforderungen genügen, da sie in ihrer ursprünglichen Form sichtbar bleiben. Dies erfordert besondere Präzision bei den Arbeiten, da keine nachträglichen Beschichtungen oder Verputzungen möglich sind.

Das Bauvorhaben umfasst neben den Tiefbauarbeiten auch den Rohbau und Innenausbau. Dabei werden etwa 2.200 Kubikmeter Ortbeton und 336 Tonnen Bewehrungsstahl verarbeitet. Die Verlegung von rund 32.300 Metern Kabel sowie die Herstellung der Filigrandecken tragen zur effizienten und stabilen Konstruktion des Gebäudes bei. Die Bauarbeiten laufen seit Juli 2024 und werden bis Ende September 2025 abgeschlossen sein.

Elektriker beim Verkabeln auf der Baustelle
Elektrotechnik

Elektroinstallation für das DB Qualifizierungszentrum

Das Elektrotechnik-Team übernimmt als Nachunternehmer die komplette elektrische Installation, einschließlich der MSR-Verkabelung.

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